Dialog der Kulturen

"Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren"

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1. Mai

 


II. Migrationspolitischer Fachkongress

1955-2013: 58 Jahre Migrationsprozess in Deutschland.

Was ist die Migration und wie entwickelt sie sich und die Gesellschaft?

Was fordern MigrantInnen von den heutigen “Wohlstandsgesellschaften”?

Wer integreiert wen und wofür?

Wer entscheidet darüber wie integrierbar ein Mensch ist, ohne selbsbestimmung?

Neue Stigmatisierungen: “integrationswillige” oder “integrationsverweigerer”!

1-2. Juni 2013 in Nürnberg

Bürgerzentrum Villa Leon

Schlachthofstr. / Philipp-Koerber-Weg 1 90439 Nürnberg

Broschüre (Deutsch)

 

 


Es lebe der 1. Mai, der Einheits und Kampftag der ArbeiterInnenklasse!

Der 1. Mai steht für den Widerstand und den Kampftag der ArbeiterInnenklasse für ihre Forderungen, den die ArbeiterInnen in Amerika vor 127 Jahren mit den Forderungen nach einem Achtstundenarbeitstag zum ersten Mal begangen hatte. Dieser Tag ist auch heute noch ein symbolischer Kampftag für die ArbeiterInnen. Wir ehren die vier AnführerInnen Parsons, Spies, Fischer und Engel, die nach diesem historischen Tag erhängt und ermordet wurden und alle anderen, die in dem Kampf für die Befreiung der Arbeit weltweit gefallen sind.

Der 1. Mai hat als Einheits- und Kampftag der ArbeiterInnenklasse im Kampf gegen die Ausbeutung einen sehr hohen Stellenwert. Er steht aufgrund der Tatsache, dass viele Rechte nach harten Kämpfen erlangt wurden, an einer sehr wichtigen Stelle. Wie auch aus dem historischen Widerstand hervorgeht, ist die klassenbewusste ArbeiterInnen, die außer ihrer Ketten nichts zu verlieren hat, die anführende Kraft für alle unterdrückten Werktätigen im Kampf für eine befreite Welt jenseits von Klassen und Ausbeutung.

Arbeiterinnen und Arbeiter, Werktätige,

An diesen Tagen, an denen wir den 1. Mai 2013 begehen, versucht das imperialistisch – kapitalistische System die Lasten der Wirtschaftskrise auf die ArbeiterInnen abzuwälzen. Die Rechte, die mit harten Kämpfen erlangt wurden, werden wieder zurückgenommen, durch die erlassenen „Sparpakete“ vonseiten der Regierungen die Interessen der Kapitalisten und Bourgeoisklasse geschützt und die ArbeiterInnen einem noch ärmeren Leben ausgesetzt.

In Ländern wie Griechenland, Spanien, Portugal, Italien und Südzypern, die kurz vor einem wirtschaftlichen Zusammenbruch stehen, gehen die ArbeiterInnen auf die Straße, organisieren Streiks und Besetzungen und zeigen ihre Reaktionen überall. Während ihr berechtigter Kampf für das weltweite Proletariat einen Hoffnungsschimmer darstellt, ist er zugleich der Alptraum der Imperialisten und ihrer Marionetten.

So wie gestern auch führen die Imperialisten heute ihre Annexionen, Kriege, Besetzungen und Massaker überall durch. In Afghanistan, im Mali, Irak, in Libyen, Syrien, in der Türkei und im Türkei-Kurdistan und in noch vielen anderen Ländern und Gebieten werden auf die Bevölkerung vonseiten der Imperialisten Bomben abgeworfen. Aufgrund von ethnischen, religiösen und nationalen Unterschieden wird die Bevölkerung gespalten und hierdurch in Kriege und Konflikte getrieben, durch die hunderttausende Menschen sterben.

Das kapitalistisch – imperialistische System plündert die Natur und historischen-kulturellen Schätze, zerstört die Lebensgrundlage des Menschen und versucht die Geschichte der Menschen zu zerstören. Es nimmt den Menschen seine Grundrechte wie das Recht auf Gesundheit und Bildung. Weiter noch beutet es die Kinderarbeit aus und unterdrückt Frauen auf eine krasse Art, indem es sie einer sexistischen Gesetzgebung ausgesetzt und patriarchale Strukturen nutzt, dadurch werden Frauen gezwungen für weniger Geld zu arbeiten.

In einem der Zentren des imperialistischen Systems, nämlich in Westeuropa, steigen die faschistischen und rassistischen Angriffe gegen MigrantInnen und Flüchtlinge. Die faschistischen Parteien und Organisationen, die diese Angriffe verüben, werden vonseiten der Regierungen geschützt und sogar unterstützt.

Die Imperialisten und ihre Marionetten sollen jedoch wissen, dass die ArbeiterInnen und Werktätigen mit Migrationshintergrund mit den einheimischen ArbeiterInnen und Werktätigen Europas Schulter an Schulter gegen jegliche Ausbeutung und Unterdrückung kämpfen werden, die Dunkelheit des Imperialismus wird durch diese Solidarität und diesen Kampf zerschlagen. Der 1. Mai ist der Name dieser Solidarität, des gemeinsamen Kampfes, des Klassenbewusstseins und der Internationalität.

Als ATIK rufen wir alle ArbeiterInnen und Werktätigen auf, am 1. Mai auf der Straße in den Kampf zu gehen und unsere Forderungen gegen die soziale Ungleichheit, den Sozialabbau, die rassistische Politik, ungerechte Kriege und Repressionen vonseiten des Staates und für die Stärkung der internationalen Solidarität kund zu tun!

Für alle und bei gleichem Lohnausgleich eine 30-Stunden-Woche!

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!

Schluss mit der Abwälzung der Krisenlasten auf die ArbeiterInnen und Werktätigen!

Gleichheit und Freiheit für Frauen!

Nieder mit dem Imperialismus, Faschismus und jeglicher Reaktion!

Es lebe die proletarische Internationalität!

ArbeiterInnen und unterdrückte Völker aller Länder, vereinigt Euch!

ATIK-1.Mai-2013-Deutsch PDF

 


Demonstration Grosser Erfolg

14 April 2013

Das Bündnis gegen Naziterror und Rassismus sieht die heutige Demonstration in München als großen Erfolg an. Bis zu 10.000 Menschen hatten sich an der Demonstration beteiligt, die damit die größte antirassistische Demonstration in München seit 20 Jahren war. Entgegen der Prognose der Polizei verlief die Demonstration ohne Zwischenfälle, es kam zu keinerlei Gewalttaten. Schon am Vorabend hatte der Verwaltungsgerichtshof die Gewaltprognose der Polizei verworfen und Teile des Auflagenbescheids außer Kraft gesetzt. Yvonne Boulgarides, Witwe von Theodorus Boulgarides, eines der Münchner Opfer des NSU sprach sich bei der Auftaktkundgebung dafür aus, die Aufklärung der Mordserie des NSU entschlossen fortzusetzen. Ibrahim Arslan, ein Überlebender des Brandanschlags 1992 in Mölln bekräftigte, wie wichtig die Solidarität mit den Opfern rassistischer Anschläge für diese ist. “Mit dieser Demonstration wurde ein starkes Zeichen für Solidarität und gegen Rassismus gesetzt”, so Bernd Kaminski, Pressesprecher des Bündnisses. “Es gilt nun, den Skandal rund um die Morde des NSU restlos aufzuklären” so Bernd Kaminski weiter.

Bildergalerie

 


DEMO IN MÜNCHEN

08 April 2013

ANTIFASCHISTISCHE DEMONSTRATION AM SAMSTAG 13 APRIL (MÜNCHEN, STACHUS).
ANLÄSSLICH DES NSU-PROZESSES AM SAMSTAG VOR PROZESSBEGINN IN MÜNCHEN –

KEIN VERGEBEN, KEIN VERGESSEN!